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24.1.16
Wir sind wieder unterwegs zu unserem nächsten Trip nach Südamerika. Von Zürich aus fliegen wir nach Buenos Aires.
Bei 30°C schlendern wir durch die Avenida Florida, wechseln noch Euro in Arg.Pesos und gehen am Abend zu einer Parillada.


26.01.2016

Heute geht es wieder mit dem Bus nach El Bolson.Auf den „Panorama Sitzen“ können wir die abwechslungsreiche Landschaft während der 25 Stundenfahrt ganz entspannt geniessen.

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27.1.16
Heute kommen wir um 20.15 Uhr in El Bolson an. Klaus holt uns am Busterminal ab.
Zu Hause bei Claudia und Klaus gibt es noch ein feines Abendbrot und dann wird El Escudero
aus der Garage geholt. Wir fahren zu unserem alten Standplatz und geniessen die erste Nacht wieder im Pinzgauer.
Dann stehen erst wieder einmal diverse Arbeiten an: Motorölwechsel incl. Ölfilter, Getriebeöle kontrollieren,
Luftfilter reinigen und noch an den Wassertanks die Füllstandsanzeige ersetzen.
In El Bolson gehen wir zum Einkaufen und am Abend wird natürlich wieder
feines argentinisches Rindfleisch auf den Grill gelegt.


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31.01.2016
Wir fahren los. Unser Ziel ist die südlichste Stadt der Welt, Ushuaia auf Feuerland.
Wir fahren auf der Ruta 40 bis an das Flüsschen Cherque. An einem Picknickplatz finden wir einen Stellplatz für die Nacht.
Sofort werden wir von Fernandez, einem Mapuche Ureinwohner angesprochen. Man erklärt woher, wohin und den Pinzgauer.

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Und nebenan weidet ein Stück argentinisches Rindfleisch



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Am Lago Buenos Aires, dem 2.grösstem See in Argentinien und der 3.grösste See Südamerikas bleiben wir 2 Tage direkt am Strand

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Und wir können wieder ein Fahrzeug bergen. Danach ist die Freude riesengross.

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03.02.2016

Wir wollen zu den Cuevas de las Manos..

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Die Zeichnungen in den Höhlen sind schon 8.500 Jahre alt und zum Teil sehr gut erhalten.






Zum Übernachten fahren wir auf ein Plateau in der Nähe der Höhlen



04.02.2016

Wunderschön gelegen am Rio Chico ist unser nächster Übernachtungsplatz.

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Endlose Weiten in Patagonien.
Und ein Guanako mit 2 Köpfen…..

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Heute wissen wir wieder, warum wir 2 Zusatztanks in den Pinzgauer eingebaut haben.In Gobernador Gregores wollen wir tanken. Geht leider nicht, es gibt keinen Sprit mehr und die Schlange der wartenden Fahrzeuge beträgt schon ca. 100 Fahrzeuge.Von einem Holländer, der hier schon 3 Tage auf Benzin wartet erfahren wir das Wie und das Warum. Irgendwelche Arbeiter bekommen schon seit 3 Monaten keinen Lohn mehr und somit wird gestreikt. Und zwar die Zufahrtstrassen zu der einzigen Raffinerie im Süden. Aber vielleicht kommt ja Morgen der Tanklaster.Wir gehen im Supermarkt einkaufen und wollen weiterfahren. Aber auch am Ortsausgang von Gobernador Gregoris stehen Streikposten. So müssen wir fast 4 Stunden warten bis wir weiter können.
Auf der hier noch unbefestigten Ruta 40 fahren wir zum Lago Cardiel.
Und dort gibt es zuerst einmal Happy Hour !



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Eine Nandu Mutter mit ihren Küken


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Das ist ein Nandu Fussabdruck


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Das ist ein Puma Fussabdruck


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Und das ist das Ergebnis wenn Puma und Nandu aufeinander treffen !



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Am Lago Viedma sehen wir zum ersten Mal das legendäre Fiz Roy Massiv

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Der Fitz Roy ist ein 3406 Meter hoher Granitberg in den argentinisch-chilenischen Anden.



06.02.2016

Durch karge Landschaft geht es zum Lago Argentino.



El Calafate liegt am Lago Argentino und ist der Ausgangspunkt zum Nationalpark Los Glaciares. Und daher ist El Calafate natürlich
sehr touristisch.
In Gobernador Gregores gab es ja kein Benzin.
Auch in der nächsten Siedlung, Tres Lagos gab es kein Benzin.
Dort sagte man uns: Morgen, vielleicht.
Und so sind wir nun nach 780 km seit unserem letzten Tankstop in der Stadt Perito Moreno im doch schon sehr roten Bereich unserer Benzintanks......
Also fahren zur Tankstelle, aber es gibt auch hier noch keinen Sprit. Es ist jetzt 15 Uhr und der Tankwart sagt, so gegen 20 Uhr kommt der
Tanklastwagen. Wir möchten uns doch bitte hinten an der Schlange anstellen. Wir wenden und wollen ans Ende der Schlange.
Wir fahren an den Fahrzeugen vorbei und fahren, und fahren und nach 2 km erreichen wir das Ende der Fahrzeugkolonne.
Wir stellen uns brav in die Reihe und harren der Dinge die da kommen, oder auch nicht.
Wir warten und warten und warten. Um 22 Uhr gibt es gute Neuigkeiten, der Tanklaster ist gekommen.
Endlich kann wieder getankt werden. Nach weiteren 2 Stunden, um Mitternacht kommen wir an die Reihe, nach genau 9 Stunden Wartezeit.


07.02.2016

Nach einer kurzen Nacht fahren wir noch 75 km bis zum Nationalpark Los Glaciares
Dieser bedeckt eine Fläche von 4459 km².

Der Gletscher Perito Moreno ist einer der größten Auslassgletscher des Campo de Hielo Sur,
des größten Gletschergebietes der südamerikanischen Anden.

Und plötzlich sehen wir den Gletscher.



Der Gletscher ist nach Links ca. 1,8 km breit, nach Rechts ca. 2.4 km breit und hat eine Höhe an der Abbruchkante von 55 m.



Der Gletscher ist einer der wenigen weltweit, die noch wachsen.
Pro Stunde 1 bis 2 cm. Und so brechen immer wieder tonnenschwere Eisstücke ins Wasser. Diese Abbrüche sind begleitet von unglaublich lautem Getöse.




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Wunderschön



Und wieder gelingen Sonja unglaubliche Aufnahmen vom Abbrechen eines riesigen Stückes des Gletschers.